Die Rollstuhlpatientin mit einer Spinalen Lähmung hat im Mai 2017 während eines 4-monatigen Aufenthalts in einer Rehabilitationsklinik einen Dekubitus am Steißbein entwickelt. Zwischen September und November entstand zusätzlich ein Dekubitus unter dem linken Sitzbein. Im November 2017 folgte daraufhin ein Klinikaufenthalt, wo die Wunden als Dekubitus Grad 4 eingestuft und operativ saniert wurden.
Das Sitzen war schmerzbedingt nicht länger als 2 Stunden pro Tag möglich, obwohl alle gängigen Dekubituskissen mit Schaumstoff, Luft und Gel versucht wurden. Durch den mechanischen Reiz beim Sitzen auf der Wunde war der Dekubitus auch nicht im Stande zu heilen und es bildete sich zusätzliche Wunden unter dem rechten Sitzbein und am hinteren linken Sitzbein. Tageweise konnte die Patientin von ihrem Bett nicht auf den Rollstuhl gesetzt werden.
Anfang April 2018 bekam die Patientin ein WaKi-Wasserkissen und konnte auf diesem sofort 8 Stunden pro Tag fast schmerzfrei sitzen. Durch die Druckreduktion aufgrund des Wassers und den anderen mechanischen Eigenschaften des WaKi-Wasserkissens waren auch die Wunden so stark entlastet, dass trotz der täglichen 8 Stunden sitzen die Wunden schnell und deutlich zu heilen begannen.
Im Juli 2018, nur 4 Monate später, konnte eine deutliche Verbesserung der Wunden dokumentiert werden (siehe Foto), die im Januar 2019 fast vollständig geheilt waren. Seit Dezember 2019 bis jetzt im April 2023, also fast 4 Jahre später, ist trotz täglichem Sitzen der Patientin in ihrem Rollstuhl auf dem WaKi-Wasserkissen kein erneuter Dekubitus aufgetreten.